Bekanntmachungen der Verbandsversammlung vom 28.09.2016

 

Bekanntmachungen der Verbandsversammlung vom 28.09.2016

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Interkommunale Zusammenarbeit entwickelt sich weiter

Regierungspräsident Dr. Walter Lübcke (3. von rechts) im Kreise der Vertreter des Gemeindeverwaltungsverbandes "Südlicher Knüll" und der Kommunen Oberaula, Ottrau und Neukirchen Von links: Bürgermeister Klemens Olbrich, Neukirchen, Stadtverordnetenvorsteher Willi Berg, Neukirchen, Bürgermeister Klaus Wagner, Oberaula, Stadtrat Herbert Backes, Neukirchen, Stadträtin Rosalie Bock, Neukirchen, Reinhard Becker, Vorsitzender Gemeindevertretung Ottrau, Marcus Schug, Vorsitzender Haupt- und Finanzausschuss Gemeinde Oberaula, Jörg Schmitt, Erster Beigeordneter Gemeinde Ottrau, Dieter Groß, Vorsitzender Gemeindevertretung Oberaula, Marianne Hühn, Vorsitzende Verbandsversammlung Gemeindeverwaltungsverband "Südlicher Knüll", Erster Stadtrat Höfer, Neukirchen, Roland Hühn, Beigeordneter Gemeinde Oberaula, Bürgermeister Norbert Miltz, Ottrau

Einen Zuwendungsbescheid in Höhe von 35.000 Euro übergab im Namen der Hessischen Landesregierung der Regierungspräsident Dr. Walter Lübcke am 19. September 2016 der Vorsitzenden der Verbandsversammlung "Südlicher Knüll", Frau Marianne Hühn.

Die Vorstandmitglieder, Bürgermeister Klaus Wagner, Oberaula, Norbert Miltz, Ottrau, und Klemens Olbrich, Neukirchen, waren bei der Übergabezeremonie ebenfalls anwesend.

 

Das Land Hessen unterstützt damit den Aufbau einer einheitlichen, EDV-basierten Infrastruktur zur Inventarisierung und Bewirtschaftung des Sachanlagevermögens, der dazugehörigen Zustandserfassung und Wertermittlung.

Seit dem Jahr 2010 arbeiten die drei Kommunen Oberaula, Ottrau und Neukirchen im Rahmen der interkommunalen Zusammenarbeit als Zweckverband zusammen. Es geht darum, durch den gemeinsamen Einsatz der vorhandenen Personal- und Sachmittel eine nachhaltige Verbesserung der Verwaltungsstruktur und auch Einsparungen bei den Sachkosten zu erreichen. Dies ist auch in der Satzung des Gemeindeverwaltungsverbandes als Ziel definiert.

 

Ist-Situation:

Gegenwärtig verfügen die drei Kommunen über eine heterogene IT-Infrastruktur im Bereich der Anlagenbuchhaltung und der Finanzsoftware. Die Durchführung der gesetzlich geforderten Inventur erfolgt gegenwärtig durch jede Kommune separat unter Anwendung der individuellen Personal- und Sachausstattung vor Ort.

 

Zukünftige Mehrwerte durch das Projekt:

Das kommunale Sachanlagevermögen der drei Kommunen wird zentral in einer gemeinsamen Geodatenbank mit Raumbezug verwaltet. Diese Geodatenbank wird durch amtliche Katasterdaten sowie den Daten aus den jeweiligen Anlagenbuchhaltungen zum Sachanlagevermögen aufgebaut. Diese Datenbank verfügt über Onlinezugang und Wirtschaftsjahresbezug und ist vom Finanzsystem der jeweiligen Kommune unabhängig. Zukünftig ist die neue Datengrundlage ein geldmäßig nicht bezifferbarer, aber unentbehrlicher Faktor für das wirtschaftliche Handeln und damit die nachhaltigen Sanierungsbemühungen der drei Kommunen.

Die Hessische Landesregierung erkennt dieses Bemühen an. Von den ursprünglich beantragten 75.000 Euro wurden nunmehr 35.000 Euro bewilligt. Die Umsetzung muss bis zum Jahre 2019 erfolgt sein. Regierungspräsident Dr. Walter Lübcke wünschte den drei Kommunen weiterhin viel Erfolg bei ihrer gemeinsamen Arbeit im Gemeindeverwaltungsverband „Südlicher-Knüll“.

 

Einladung zur Verbandsversammlung

 

Bekanntmachung

 

Die  Sitzung der

 

Verbandsversammlung des

 

Gemeindeverwaltungsverbandes

 

„Südlicher Knüll“

 

wird hiermit öffentlich bekannt gemacht.

 

Datum

Ort

Beginn

28.09.2016

Stadtverordnetensitzungssaal

20:00 Uhr

 

Tagesordnung

 

 

1.

Genehmigung des Protokolls der Verbandsversammlung vom 01.06.2016

 

 

2.

Präsentation der Zwischenergebnisse zum Integrierten Klimaschutzkonzept für den Gemeindeverwaltungsverband "Südlicher Knüll"

hier: Präsentation durch das Büro Infrastruktur & Umwelt, Darmstadt

 

 

3.

Beratung und Beschlussfassung über den gemeinsamen Einkauf von Strom

 

 

4.

Beratung und Beschlussfassung über die Genehmigung der Jahresrechnung 2015

 

 

5.

Bericht über den Haushaltsvollzug gemäß § 28 GemHVO - Gemeindeverwaltungsverband "Südlicher Knüll"

 

 

6.

Kostenfreie Prüfung der Wirtschaftlichkeit und der Aufgabenerledigung im Rahmen des GVV durch die Stabstelle zur Beratung von Nicht-Schutzschirmkommunen im Hess. Innenministerium

hier: Antrag der Vorsitzenden der Versammlung, Frau Hühn, vom 10.02.2016

 

 

7.

Beratung und Beschlussfassung über die Neufassung der Verbandssatzung "GVV Südlicher Knüll"

 

 

8.

Verschiedenes

 

 

 

Die Sitzung ist öffentlich.

 

gez.

Marianne Hühn,

Vorsitzende Verbandsversammlung

F.d.R.

gez.

Birgit Gregor,

Verwaltungsangestellte

 

Vorstehende Sitzung wird hiermit gemäß § 20 der Satzung des Gemeindeverwaltungsverbandes „Südlicher Knüll“ bekannt gegeben.

 

Neukirchen,

 

gez.

Klemens Olbrich,

Bürgermeister

Vorsitzender Verbandsvorstand

 

 

 

Einladung zur konstituierenden Sitzung

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

im Namen und im Auftrag des Vorstandes des Gemeindeverwaltungsverbandes „Südlicher Knüll“ laden wir Sie gemäß §§ 8 ff der Verbandssatzung i. V. mit den Regelungen des KGG und der HGO zur

 

 

konstituierenden Sitzung der Verbandsversammlung des Gemeindeverwaltungsverbandes „Südlicher Knüll“

für

 

Mittwoch, 01. Juni 2016, 19.30 Uhr

in die „Kalkbergschänke“, Ottrau-Weißenborn

 

 

herzlich ein.

 

Tagesordnung:

1.        Eröffnung der Sitzung durch Bürgermeister Norbert Miltz, Ottrau gemeinsam mit Bürgermeister Klemens Olbrich, Neukirchen und Bürgermeister Klaus Wagner, Oberaula

2.        Feststellung der Beschlussfähigkeit 

3.        Wahl einer/eines Vorsitzenden gemäß § 8 Abs. 1 der Satzung

4.        Wahl einer/eines ersten stellvertretenden Vorsitzenden gemäß § 8 Abs. 1

       der Satzung

5.        Wahl einer/eines zweiten stellvertretenden Vorsitzenden gemäß § 8 Abs. 1

der Satzung

6.        Wahl der Schriftführerin bzw. des Schriftführers und ihrer oder seiner Stellvertreterinnen bzw. Stellvertreters

7.        Bericht des Verbandvorstandes

8.        Beratung über die Änderung der Verbandssatzung

9.        Verschiedenes

 

Die Sitzung ist öffentlich

 

Mit freundlichen Grüßen


Norbert Miltz

Bürgermeister der Gemeinde Ottrau

 

gez. Klemens Olbrich

Bürgermeister der Stadt Neukirchen

 

gez. Klaus Wagner

Bürgermeister der Gemeinde Oberaula

 

 

P.S.:     Falls Sie selbst nicht an der Sitzung teilnehmen können, geben Sie diese Einladung bitte an Ihre/n gewählte/n Stellvertreter/-in weiter.

 

 

Integriertes Klimaschutzkonzept für den Gemeindeverwaltungsverband Südlicher Knüll

V. l. Bürgermeister Klemens Olbrich, Neukirchen, Bürgermeister Norbert Miltz, Ottrau, Bürgermeister Klaus Wagner, Oberaula, Bürgermeister Andreas Schultheis, Schrecksbach, Bauamtsleiter Michael Slabon, Thomas Keil, Leiter Regionalzentrum der EnergieNetz-Mitte, Johannes Salzer, Planungsbüro Infrastruktur und Umwelt

Der Gemeindeverwaltungsverband erarbeitet mit Unterstützung des Darmstädter Planungsbüros INFRASTRUKTUR & UMWELT, Professor Böhm und Partner, ein integriertes Klimaschutzkonzept. Das Konzept wird im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit gefördert. Die Auftragssumme beträgt 51.360,00 € (brutto), wobei hier eine 65%ige Förderung durch das Bundesministerium erfolgt. Weiterhin werden durch die EKM Energieeffizienz Kommunal Mitgestalten gGmbH finanzielle Mittel in Höhe von max. 11.465,00 € (brutto) für die Bearbeitung des Klimaschutzkonzeptes bereitgestellt. 


Das integrierte Klimaschutzkonzept stellt den strategischen Überbau für das Handeln der Kommunen im Themenfeld „Energie und Klimaschutz“ für die kommenden Jahre dar. In diesem Sinn ist es themenübergreifend ausgerichtet. Es behandelt sowohl die kommunalen Liegenschaften und die kommunale Infrastruktur, als auch den privaten Wohngebäudebereich, Industrie und Gewerbe, sowie den Verkehrssektor. Grundlage des Konzepts ist eine fundierte Analyse des Ist-Zustands. Auf dieser Basis werden Potenziale für die sparsame Energieverwendung und die „klimaschonende“ Energieerzeugung im Gemeindeverwaltungsverband untersucht. Im Anschluss werden Leitbilder und Ziele festgelegt, um die Rahmenbedingungen für das künftige Handeln zu definieren.


Allerdings bleibt das Konzept nicht bei Zielen und Leitbildern stehen. Damit die Ziele auch erreicht werden können, werden im Rahmen des Klimaschutzkonzeptes konkrete Handlungsmöglichkeiten und Maßnahmen aufgezeigt und deren Umsetzung vorbereitet. Klimaschutz ist eine Herausforderung, welche die Menschen in Neukirchen, Oberaula und Ottrau insgesamt und nicht nur die kommunale Verwaltung und Politik betrifft. Deswegen werden alle Akteure der Gesellschaft – Bürgerinnen und Bürger, Gewerbe/ Handel und Industrie – angesprochen und soweit möglich in die Erarbeitung des Konzepts einbezogen.
Das Projekt soll bis Ende des Jahres 2016 abgeschlossen werden. Erste Analyseergebnisse werden im Frühsommer erwartet. Nach der Sommerpause wird dann unter Einbeziehung verschiedener Akteure intensiv am Maßnahmenkatalog gearbeitet.  


Das integrierte Klimaschutzkonzept betrachtet den Gemeindeverwaltungsverband im Gesamten, bietet aber gleichzeitig für die drei Kommunen wichtige Erkenntnisse auf kommunaler Ebene. So wird es beispielsweise einen Energiesteckbrief für jede der drei Kommunen geben. In diesem Energiesteckbrief wird detailliert aufgezeigt, wie sich der Energieverbrauch und die Energiebereitstellung zusammensetzen. Je nach Datenverfügbarkeit, werden verschiedene Informationen auch auf Ortsteilebene bereitgestellt. Den Kommunen im Einzelnen sowie dem Gemeindeverwaltungsverband im Gesamten wird damit ein wichtiges Instrument für die Bearbeitung von Klimaschutzthemen zur Verfügung gestellt.

 

 

 

Gemeindeverwaltungsverband „Südlicher Knüll“ stellt neue Kassenangestellte ein

Vordere Reihe von links: Bürgermeister Klaus Wagner, Oberaula, Frau Karin Hoß-Wettlaufer, Bürgermeister Norbert Miltz, Ottrau hintere Reihe von links: Stadtkassenleiterin Karin Schembier, Nicole Itzenhäuser, Simone Wagner, Heike Brandner, Bürgermeister Klemens Olbrich, Neukirchen

Eine weitere Person ergänzt nunmehr das Personal des Gemeindeverwaltungsverbandes "Südlicher Knüll", der für die drei Städte und Gemeinden Neukirchen, Oberaula und Ottrau zuständig ist, ein.

 

Frau Karin Hoß-Wettlaufer wird ab 01.07.2015 in Oberaula die Kassengeschäfte übernehmen. Die Entscheidung trafen zuvor der Verbandsvorstand, die drei Bürgermeister Klaus Wagner, Vorstandsvorsitzender, Norbert Miltz, Ottrau, und Klemens Olbrich, Neukirchen, sowie die Vorsitzende der Verbandsversammlung, Frau Marianne Hühn, Oberaula. Auch dies ist ein weiterer Baustein der interkommunalen Zusammenarbeit der Gemeinden Ottrau, Oberaula und der Stadt Neukirchen.

 

Die Vorbereitungen hierzu wurden bereits im Jahr 2014 getroffen. Die Verbandsversammlung stimmte damals erstmals dafür, eine weitere Stelle durch den Gemeindeverwaltungsverband "Südlicher Knüll" im Bereich des Kassenwesens zu schaffen. Die Haushaltssatzung 2015 wurde in der Verbandsversammlung im Frühjahr 2015 verabschiedet. Eine entsprechende Ausschreibung zeigte großes Interesse an der Besetzung dieser Kassenverwalterstelle. Die neue Mitarbeiterin, Frau Karin Hoß-Wettlaufer, 52 Jahre alt, war zuletzt als Fachangestellte in wirtschafts- und steuerberatenden Berufen tätig, ist zertifizierte Finanzbuchhalterin/Bilanzbuchhalterin. Aufgenommen wurde sie durch ihr Team, die Kassenleiterin der Städte und Gemeinden Neukirchen und Oberaula, Frau Karin Schembier, mit den Kolleginnen aus den Verwaltungen von Ottrau und Neukirchen.

Frau Hoß-Wettlaufer wurde vom Vorstand des Gemeindeverwaltungsverbandes willkommen geheißen und herzlich im Kreis ihrer neuen Kolleginnen und Kollegen aufgenommen.

 

 

Aus dem Magistrat der Stadt Neukirchen wird berichtet

Vordere Reihe von links: Staatssekretär Mark Weinmeister, Bürgermeister Klaus Wagner, Oberaula, Vorsitzende der Verbandsversammlung Gemeindeverwaltungsverband "Südlicher Knüll", Frau Marianne Hühn, Oberaula, Staatssekretär Werner Koch, Bürgermeister Klemens Olbrich, Neukirchen // Hinten von links: Stadtrat Jürgen Lepper, Neukirchen, Stadtverordneter Morris Weisheit, Neukirchen, Claus Spandau, Geschäftsführer Kompetenzzentrum für Interkommunale Zusammenarbeit, Bauamtsleiter des Gemeindeverwaltungsverbandes "Südlicher Knüll", Herr Michael Slabon, Stadtverordnetenvorsteher Willi Berg, Neukirchen, Bürgermeister Norbert Miltz, Ottrau, Stadtverordneter Andreas Itzenhäuser, Neukirchen, Stadtrat Herbert Backes, Neukirchen, Stadtverordneter Bernd Grossmann, Neukirchen, Erster Beigeordneter Lothar Maurer, Oberaula

 

 

 

75.000 Euro zur Förderung der Interkommunalen Zusammenarbeit für die Erweiterung der Kooperation im Bereich der Allgemeinen Bauverwaltung mit der Stadt Neukirchen, Gemeinde Oberaula und Gemeinde Ottrau (Kreis Schwalm-Eder)

Für die Interkommunale Zusammenarbeit der Kommunen Neukirchen, Oberaula und Ottrau übergab

Staatssekretär Werner Koch einen Zuwendungsbescheid über 75.000 Euro am Montag, dem 25. August 2014 im Rathaus der Stadt Neukirchen

Das Innenministerium verfügt über ein eigenes Programm zur Förderung der interkommunalen Zusammenarbeit zwischen Städten und Gemeinden sowie Landkreisen. Kein anderes Bundesland wie das Land Hessen unterstützt und fördert die Zusammenarbeit mit Zuweisungen an die Kommunen. Seit der Unterzeichnung der geltenden Förderrichtlinie hat das Innenministerium den beteiligten Städten und Gemeinden insgesamt 118 Bewilligungen mit einer Gesamtsumme von rund 8,175 Millionen Euro zugesprochen.

Der Zuwendungsbescheid an den Gemeindeverwaltungsverband „Südlicher Knüll“ prämiert die Kooperation der Allgemeinen Bauverwaltung in den Kommunen Neukirchen, Oberaula und Ottrau. Erfreulicherweise wurde die Interkommunale Zusammenarbeit des Gemeindeverwaltungsverbands „Südlicher Knüll“ um den Aufgabenbereich der Zusammenarbeit im Bereich „Allgemeine Bauverwaltung“ erweitert.

„Mit der Zusammenarbeit im Bereich der Bauplanung und –überwachung der drei Kommunen soll die Zuständigkeit zentral dem Gemeindeverwaltungsverband „Südlicher Knüll“ zugewiesen werden. Das Ziel dieser Kooperation soll eine qualitativ noch höher und gefestigtere Zusammenarbeit der drei Kommunen sein“, so Staatssekretär Werner Koch.

In den Zeiten sinkender kommunaler Einnahmen und der zunehmenden Auswirkung des demografischen Wandels stellt die interkommunale Zusammenarbeit und die Zusammenarbeit der Städte und Gemeinden eine wichtige Möglichkeit dar, die Aufgaben effizienter und kostengünstiger zu organisieren.

„Ziel muss dabei immer sein, den Service und die Leistungen beizubehalten bzw. zu verbessern und die Betroffenen einzubinden. Der Gemeindeverwaltungsverband „Südlicher Knüll“ geht hier den richtigen Weg“, so Staatssekretär Werner Koch abschließend.

Gemeindeverwaltungsverband "Südlicher Knüll" stellt eigenes Personal ein

Der Gemeindeverwaltungsverband "Südlicher Knüll", der sich 2010 gründete, traf am 19.02.2014 im Rathaus von Neukirchen eine historische Entscheidung. Die Verbandsversammlung kam zusammen, um einen gemeinsamen Bauverwaltungsamtsleiter, zuständig für die Kommunen Neukirchen, Ottrau und Oberaula, einzustellen. Die Entscheidung trafen zuvor der Verbandsvorstand, bestehend aus den drei Bürgermeistern Klemens Olbrich, Norbert Miltz und Klaus Wagner, und die Vorsitzende der Verbandsversammlung, Frau Marianne Hühn, Oberaula.
Kenner der politischen Szene bezeichnen dies als „Meilenstein in der Interkommunalen Zusammenarbeit“ der Gemeinden Ottrau, Oberaula und der Stadt Neukirchen.


Wie der Vorsitzende des Verbandsvorstandes, Bürgermeister Klemens Olbrich, Neukirchen, berichtete, wurden bereits ab September 2013 Vorbereitungen getroffen. Die Verbandsversammlung stimmte erstmals dafür, eine eigene Stelle durch den Zweckverband "Südlicher Knüll", der eine Körperschaft des öffentlichen Rechts darstellt, zu schaffen. Der Vorstand wurde daraufhin beauftragt, die entsprechende Haushaltssatzung 2014 vorzubereiten, den Haushalt einzubringen, um ihn letztlich durch die Verbandsversammlung zu verabschieden. Letzteres geschah am 11.12.2013. Ein gesetzter Sperrvermerk wurde in der Verbandsversammlung am 19.02.2014 aufgehoben.

Der neue Bauverwaltungsamtsleiter für die drei Orte ist Herr Dipl.-Ing. Michael Slabon, Neukirchen, 48 Jahre alt, der eine über 25-jährige berufliche Erfahrung in Hoch-/Tiefbau, Klärtechnik und Vergaberecht mitbringt. Er sei „hervorragend qualifiziert und der ideale Bewerber“, so der Vorsitzende des Verbandsvorstandes.

„Das ist das Ende einer großen Diskussion und absolut richtungsweisend“, sagte die Vorsitzende der Verbandsversammlung, Frau Marianne Hühn, Oberaula. Sie selbst habe, wie sie gegenüber der Presse zugab, zunächst große Vorbehalte gegen den Plan gehabt. Mittlerweile sei aber nahezu allen Menschen in unserer Region klar geworden, dass der gemeinsame Weg im Gemeindeverwaltungsverband alternativlos sei. Die Identität der Orte könne weiterhin erhalten bleiben, so die Vorsitzende der Verbandsversammlung.

Wie Bürgermeister Klemens Olbrich weiter erläuterte, hat der neue Bauverwaltungsamtsleiter, der ab 1. Mai 2014 die Arbeit aufnehmen wird, die Aufgabe, für die drei Kommunen mit zusammen 12.700 Einwohnern einen gemeinsamen Fachbereich mit den Beschäftigten aller drei Orte aufzubauen. Der Arbeitsvertrag wurde am 19.02.2014 im Neukirchener Rathaus unterzeichnet, dort wird der neue Stelleninhaber auch sein Büro haben.

Die Einstellung des Bauverwaltungsamtsleiters durch den Gemeindeverwaltungsverband "Südlicher Knüll" war im Vorfeld in Neukirchen teilweise kritisch gesehen worden. Dort hatte das Stadtparlament knapp den Magistrat überstimmt, der mehrheitlich die Besetzung des frei werdenden Postens des Bauverwaltungsamtsleiters lieber in der Verantwortung der Stadt Neukirchen geregelt hätte. Schließlich stimmte die Mehrheit auch im Parlament von Neukirchen dafür, die Stelle des Bauverwaltungsamtsleiters durch den Gemeindeverwaltungsverband "Südlicher Knüll" besetzen zu lassen. Der städtische Bauamtsleiter in Neukirchen geht im Sommer 2014 in den Ruhestand. Seine Stelle wird nicht wieder besetzt.

 

Das Land Hessen unterstützt die Interkommunale Zusammenarbeit

 

Die Hessische Landesregierung setzt auch weiterhin auf den Ausbau der Interkommunalen Zusammenarbeit und fördert derartige Projekte. So wird der Gemeindeverwaltungsverband beim Land Hessen auch einen entsprechenden Antrag stellen, um eine Förderung in Höhe von 75.000 € zu erhalten. Allgemein gelten Kommunen mit weniger als 8.000 Einwohnern in der Zukunft allein nicht als „überlebensfähig“. Zur Information sei weiterhin angemerkt, dass bereits die Lohn- und Gehaltsabrechnung durch eine Mitarbeiterin der Verwaltung in Neukirchen erledigt wird für die Kommunen Oberaula, Ottrau, Schrecksbach und Neukirchen. Auch die Gemeindekasse von Ottrau und die Stadtkasse von Neukirchen sind zusammengelegt worden. Die Gemeinde Oberaula wird nach einer gewissen Phase der technischen Umstellung ihrer Gemeindekasse ebenso eine Zusammenarbeit auf Ebene des Gemeindeverwaltungsverbandes anstreben.

 

 

 

Ein großer Tag für die interkommunale Zusammenarbeit: Zwei Wärmebildkameras übergeben

Auf der Grundlage der immer wichtiger werdenden Interkommunalen Zusammenarbeit der Städte und Gemeinden Oberaula, Ottrau, Schrecksbach, Schwarzenborn und Neukirchen wurden im Rahmen des Jubiläums zum 75jährigen Bestehen der Freiwilligen Feuerwehr Oberaula-Hausen zwei Wärmebildkameras übergeben. Der Gemeindebrandinspektor Michael Becker aus Oberaula konnte im Beisein der fünf Bürgermeister und der Stadt- bzw. Gemeindebrandinspektoren ein vom Hersteller vorab zur Verfügung gestelltes Gerät der Öffentlichkeit präsentieren. Eine der zwei bestimmungsgemäß am Montag, 17.06.2013, übergebenen Wärmebildkameras hat einen Wert von etwa 8.500 € und erfüllt im Falle eines Brandeinsatzes folgende Funktion:
Eine Wärmebildkamera auch als Thermografiegerät bezeichnet, ist ein bildgebendes Gerät ähnlich einer herkömmlichen Kamera, das jedoch Infrarotstrahlung empfängt.
Bei der Feuerwehr unterstützen die Wärmebildkameras das Aufspüren von Glutnestern bei Bränden sowie die Suche von Personen in verrauchten Gebäuden oder weitläufigem Gelände bei Dunkelheit. In diesem Bereich kommen Graustufenbilder zum Einsatz, die die heißeste Stelle ab einer bestimmten Temperatur rot einfärben.

Vor einigen Monaten hatten sich die fünf Kommunen bereit erklärt, zunächst zwei dieser Wärmebildkameras anzuschaffen. Eingesetzt werden die Kameras zukünftig bei den jeweiligen Einsätzen in den Orten des südöstlichen Schwalm-Eder-Kreises. Bürgermeister Klaus Wagner, Oberaula, freute sich, dass die Interkommunale Zusammenarbeit auch im Bereich des Brandschutzes zu ersten sichtbaren Ergebnissen führe. Neben den Bürgermeistern, den Stadt- bzw. Gemeindebrandinspektoren gehörten auch der Erste Kreisbeigeordnete Winfried Becker und der stellvertretende Kreisbrandinspektor Robert Pfalzgraf als Vertreter des Schwalm-Eder-Kreises zu den Jubiläumsgästen, die sich ebenso lobend über diese konstruktive Art der Zusammenarbeit der Kommunen äußerten.

Personalversammlung der Kommunen des Verwaltungsverbandes „Südlicher Knüll“

Am 24. April 2013 fand die erste gemeinsame Personalversammlung der 3 Kommunen Neukirchen, Oberaula und Ottrau in der Mehrzweckhalle Ottrau statt. Da bereits seit 2010 der Zusammenschluss dieser 3 Gemeinden besteht,  wurde auf Anregung der Verbandsversammlung das Treffen des Personals organisiert.
Herr Spandau vom Kompetenzzentrum für Interkommunale Zusammenarbeit hat den Bediensteten einen Überblick verschafft, wie die  interkommunale Zusammenarbeit umgesetzt werden kann.